Mit neuer Mannschaft im Einsatz für Schöneck

 

Unter diesem Motto ließe sich wohl die Mitgliederversammlung der Freien Wählergemeinschaft Schöneck zusammenfassen, die unter reger Beteiligung der FWG-Mitglieder und einigen Gästen am 8. Oktober im Dorfgemeinschaftshaus Oberdorfelden stattfand.

Der bisherige stellvertretende Vorsitzende der FWG, Ralph Hadem, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt und folgt damit Sabine Held, die dieses Amt 2 Jahre inne hatte. Der 51-jährige, in Kilianstädten wohnhaft, ist selbständiger Druckunternehmer in Frankfurt und Gründungsmitglied der FWG. Der stellvertretende Vorsitzende Matthias Geisler, gleichzeitig Fraktionschef der FWG im Gemeindeparlament, sowie Martin Ziese als Kassierer und Maria Kischkewitz als Schriftführerin wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer wurden Marianne Karrenbrock, Andreas Frank und Christoph Bossmanns gewählt.

www.fwg-schoeneck.de

Das beigefügte Foto zeigt den neuen Vorstand der FWG Schöneck e.V.
v.l.n.r.: Martin Ziese, Marianne Karrenbrock, Matthias Geisler, Maria Kischkewitz,
Andreas Frank und Ralph Hadem

Schöneck, 9. Oktober 2012

Peter Zittier soll neuer Vorsitzender der Schönecker Gemeindevertretung werden

September 2012

 

Die Fraktionen der FWG und der FDP werden in der kommenden Gemeindevertretersitzung Herrn Peter Zittier (Bündnis 90/Die Grünen) als Kandidaten für das Amt des Vorsitzenden der Gemeindevertretung vorschlagen. „Zu dieser Entscheidung haben keine politischen, sondern ausschließlich sachliche Argumente geführt“, so Anke Pfeil, Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion. Unabhängig voneinander seien FDP und FWG zu dem Schluss gekommen, dass eine Person, die lange Gemeindevertretererfahrung habe, großes Ansehen genieße und über die Parteigrenzen hinweg für ihre ausgleichende Art bekannt sei, für die Position des Vorsitzenden geeignet wäre. „Unsere beiden Fraktionen sehen dies in der Person des Peter Zittier gegeben“, ergänzt Anke Pfeil.
„Herr Zittier überzeugt aufgrund seines sympathischen und unaufgeregten Naturells und verfügt über die erforderlichen „soft skills“, die der Position des Vorsitzenden der Gemeindevertretung abverlangt werden. Daneben zeichnet sich Herr Zittier auch dadurch aus, dass er unpopulären Themen nicht aus dem Weg geht, offen kritisiert, aber auch stets bereit ist, sich parteiübergreifend und vermittelnd Argumenten Anderer zu öffnen“, führt Matthias Geisler, Vorsitzender der FWG-Fraktion weiter aus.
Darüber hinaus verfüge Herr Zittier wie kein Zweiter im Schönecker Parlament über kommunalpolitische wie auch verwaltungsrechtliche Erfahrung. Nicht nur, dass er seit 20 Jahren dem Gemeindevorstand, bzw. der Gemeindevertretung angehöre und in diesem Zusammenhang genauso lange Verantwortung in verschiedensten Funktionen und Ämtern übernehme, auch prädestiniere ihn seine berufliche Tätigkeit, in deren Rahmen er ebenfalls jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Verwaltung und deren Herausforderungen gesammelt habe, für die Position des Vorsitzenden der Gemeindevertretung.
„Die verantwortungsvolle und wichtige Position des Vorsitzenden der Gemeindevertretung bedarf des am besten geeigneten Kandidaten. Deshalb ist es aus unserer Sicht gut, dass nun mit Herrn Zittier und dem von der SPD vorgeschlagenen Kandidaten Klaus Ditzel zwei Kandidaten zur Wahl stehen werden, denn nur so haben die Gemeindevertreter auch tatsächlich eine Wahl bei der Abstimmung.“, so FDP und FWG unisono.


FWG Schöneck spricht keine Wahlempfehlung aus

Schöneck, 13. Juni 2012

 

Nachdem die Bürgermeisterwahlen in Schöneck am 3. Juni noch keinen Sieger hervor gebracht hatten, findet am 17. Juni die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde statt.
Die Freien Wähler hatten im März einen eigenen Kandidaten ins Rennen geschickt, da nach ihrer Ansicht keiner der anderen Bewerber die erforderliche Qualifikation für die zu besetzende Stelle mitbrachte.
„Demzufolge wird die FWG Schöneck auch keine Wahlempfehlung für die verbliebenen Kandidaten Conny Rück und Daniel Kropp aussprechen”, so der stellvertretende Vorsitzende der FWG, Ralph Hadem. „Wir haben den Bürgern eine fachkompetente Alternative zu den alteingesessenen Kandidaten angeboten. Jetzt verfahren wir nach unserem Grundsatz der Unabhängigkeit und stellen es unseren Wählern frei, in einer zweiten Abstimmung ihre Stimme zu vergeben.“ www.fwg-schoeneck.de

FWG Schöneck nominiert Ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl

Wie angekündigt hat die freie Wählergemeinschaft am Montag Abend ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 3. Juni nominiert. Die überregionale Suche per Stellenanzeige ergab insgesamt 7 Kandidaten, von denen zwei in die engere Wahl kamen.
Der mit Abstand am besten geeignete Kandidat, Herr Christian Paulsen, wurde nach ausführlicher Diskussion von der Mitgliederversammlung der FWG einstimmig gewählt.

 

Der Bürgermeisterkandidat
Geboren 1961 in Frankfurt am Main und aufgewachsen in Steinbach am Taunus lebt Christian Paulsen seit dieser Zeit im Rhein-Main-Gebiet. Bedingt durch seine schulische und berufliche Ausbildung, die familiäre Bindung und seinen Freundeskreis ist er mit der Region eng verbunden. Sein heutiger Wohnsitz ist Oberursel. Unvoreingenommen hat er Schöneck kennengelernt und ist bereit, hier seinen zukünftigen Lebensmittelpunkt zu finden.
Kompetenz
Nach Abschluss seines betriebswirtschaftlichen Studiums und der Bundeswehrzeit war er seit 1986 bei unterschiedlichen namhaften Unternehmen in Fach- und Führungsfunktionen tätig. Davon 13 Jahre als Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen in einem politisch geprägten Umfeld und 7 Jahre als Aufsichtsrat in einer sehr großen gemeinnützigen Organisation. Die Schönecker Verwaltung wird er nach modernen, sozialen und zukunftsorientierten Grundsätzen führen und dabei seine Erfahrung als Kaufmann mit hoher Sozialkompetenz einbringen.
Zu seiner Person
Ein respektvoller, sozialer Umgang miteinander hat für Herrn Paulsen einen besonders hohen Stellenwert, nicht zuletzt durch die Verantwortung gegenüber seiner schwer behinderten Schwester. Mit seiner Ehefrau lebt Herr Paulsen seit 1986 zusammen. In seiner Freizeit genießt er das Kochen zusammen mit Freunden, besucht regelmäßig Konzerte und ist im Kulturkreis Bildende Künste engagiert. Darüber hinaus spielt er Tischtennis in einem Verein und hält sich durch regelmäßiges Joggen fit.
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Haushaltsrede der FWG zum Doppelhaushalt 2012/2013

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
meine Damen und Herren,


Transparenz, Offenheit und Sachpolitik sind nicht nur die FWG-Leitlinien im alltäglichen kommunalpolitischen Geschäft, sondern betreffen auch den Umgang mit dem kommunalen Haushalt.
Dieses über 400 seitige Riesenmachwerk, das von Fachleuten aus der Verwaltung in akribischer Arbeit zusammengesetzt wurde und in dem Beträge auf verschiedene Unterkonten verteilt und zugeordnet wurden, müsste sich eigentlich jedem ehrenamtlichen Gemeindevertreter in Gänze erschließen, denn schließlich ist gerade DASS das Ziel der Doppikeinführung. Transparenz! Aber tut es das??
Um dieses Ziel zu erreichen, nutzt die Doppik Produktbeschreibungen, die Ziele, Zielgruppen, Kennzahlen, Verantwortliche oder Leistungsart, d.h. freiwillig oder verpflichtend definieren. Und sie setzt auf die Darstellung der Abschreibung.
Leider wird diesem Feld in den Beratungen unserer Gemeinde nicht die Aufmerksamkeit gegeben, die es eigentlich bedürfte.
Denn was ist Abschreibung? Es ist die Darstellung des Werteverzehrs eines kommunalen Vermögens, sei es eines Gebäudes, eines Autos oder anderer Dinge. D.h. es zeigt die Ansparnotwendigkeit, um eines Tages Ersatz beschaffen zu können. Somit soll durch die Beachtung der Abschreibung schon jetzt dem Werteverzehr vorausschauend  entgegengearbeitet werden, um diese Lasten nicht den nachfolgenden Generationen  zuzuschieben. Es ist damit ein vorausschauendes Steuerungsmittel.
In diesem Zusammenhang ist auch unser einziger Antrag zu verstehen, der entsprechend kein monetärer Antrag ist: Priorisierungsdarstellung der Liste der „Investitionen später“. Denn nur mit diesen Informationen kann man zielgenau Kosten erkennen. Immerhin sagt die Liste zukünftige Kosten von über 7 Mio Euro voraus. Somit würde es eines Tages das böse Erwachen geben, wenn nicht jetzt schon klar wäre, welche Maßnahmen spätestens wann zu erwarten sind. Denn spätestens wenn der erste Kanal saniert werden MUSS, folgt keine politische Willensentscheidung mehr, sondern ein jetzt vermeidbarer Sachzwang, der dann die späteren Entscheidungsträger einholt.
Doch leider zeichnete sich schon im Haupt- und Finanzausschuss ab, dass die Mehrheit des Parlaments diese Sicht nicht teilt oder die Notwendigkeit nicht erkennt.
Doppik macht nur dann Sinn, wenn auch das Ziel der Transparenz vollumfänglich ausgenutzt werden kann. Davon sind wir in Schöneck leider noch sehr weit entfernt.
Es scheitert ja bereits an dieser Grundsätzlichkeit der Produktbeschreibung.
Zugegebenermaßen ist dies keine neue Erkenntnis der FWG, sondern wurde bereits in den letzten Jahren durch die Kolleginnen und Kollegen der FDP immer wieder angeprangert und gefordert.
Bis heute hat sich aber nichts getan. Stattdessen wird der Haushalt noch immer wie ein kameralistischer Haushalt behandelt. Auch die Richtigkeit der von uns immer wieder angeführten Kritik der Transparenz im Jahresverlauf zeigt sich hier auf.
Denn was nutzt ein Quartalsbericht als Zahlenfriedhof wie wir ihn stets bekommen?
Die Gemeindevertretung soll doch eigentlich Finanz- und Leistungsziele festlegen. Und die Verwaltung muss dafür permanent Trends benennen, damit die Entscheidungsträger frühzeitig entgegensteuern können.
Dafür muss aber die Verwaltung diese Information für die Gemeindevertretung in klarer und verständlicher Form darstellen. Ist das bisher so geschehen? Sicherlich nicht.
Der vorgelegte Haushalt ist deshalb vom Ziel des doppischen Haushalts noch sehr weit entfernt. Es muss unser aller Ziel der nächsten Jahre sein, zusammen mit der oder dem neuen Bürgermeisterin oder Bürgermeister, die Vorteile des doppischen Systems auch nutzen zu können. Vorlagen dazu gibt es zu genüge, aber man muss es wollen und angehen und gemeinsam erarbeiten. Dann hat auch der Gemeindevertreter die Möglichkeit verantwortlich mitzuwirken und nicht nur an Schräubchen zu drehen, sondern das gesamte Große zu erkennen.
Es ist deshalb auch negativ zu bemerken, dass das zu beratende Konsolidierungsprogramm, das aufgrund der klammen Haushaltslage notwendig ist, bereits in den Haushaltsentwurf eingearbeitet ist. D.h. die Zahlen des Ursprungshaushalt sind nicht direkt ablesbar, bzw. müssten zunächst erarbeitet werden, entgegen der gesetzlichen Vorgabe des Paragraphen 92 der HGO, der einen Haushalt und ein zugehöriges Konsolidierungsprogramm fordert.
In dieser Form ist es schlicht in der Entwurfsfassung ein geschöntes Zahlenwerk.
Dem Gemeindevertreter als letztlichem Entscheidungsträger wird also von vornherein die Möglichkeit genommen, sich dem Ernst der Lage bewusst zu werden und für die konkreten Zahlen Gegenmaßnahmen zu treffen. Auch wenn dies in der Vergangenheit immer so gemacht wurde, macht es das Vorgehen leider nicht richtiger oder transparenter.
Zugegebenermaßen sind Abschreibungen und „Investitionen später“ keine „schönen“ oder „sichtbaren“ Kosten. Es sind zumeist Kosten, die in der Erde verbaut werden und der Bürger nicht wahrnimmt oder eben erst eines Tages durch eine Neuanschaffung sichtbar werden lassen.
Viel lieber werden Investitionsgelder eingestellt, um Gebäude zu errichten. Unabhängig von der Medienwirksamkeit sind diese dem Bürger leicht verständlich zu machen, man kann damit locken und zumeist Zielgruppen erschließen und binden und in der Bürgerschaft fokussieren.
Wen interessiert schon Kanal, wenn man ein Gebäude für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren errichten muss und auch noch kann und damit viel medienwirksamer die Zielgruppe der Elternschaft ansprechen kann?
Meine Damen und Herren, an dieser Stelle sehen Sie die FWG-Fraktion in keiner glücklichen Lage, im Sinne des „wir haben es vorhergesagt“, sondern im Sinne der Enttäuschung den Eltern gegenüber, denen U3 Plätze versprochen wurden, nun aber nicht gehalten werden können.
Wie meine ich das?
Es steht seit 2008 fest, dass die U3-Betreuung ab kommendem Jahr gesetzlich gesichert ist.  Unsere Gemeinde thematisierte dies Mitte letzten Jahres das erste mal öffentlich. Und da Fördergelder lockten, sollte nun schleunigst entscheiden werden, da ein neues Gebäude errichtet werden sollte. Die FWG hat von Anfang an angemahnt, dass hier zu schnell entscheiden wird, dass der Fokus allein auf den Fördergeldern zu liegen scheint und nicht auf einem Gesamtkonzept. Denn es gilt stets, dass Gelder, die nicht ausgegeben werden müssen, am Ende immer noch besser sind, als vereinnahmte Zuschüsse.
Die FWG hat frühzeitig angemahnt, dass die Informationen nicht genügen. Erinnern Sie sich, dass Arthur Unkrich deshalb an Abstimmungen nicht teilgenommen hat?
Wir haben uns aber deshalb nicht abhalten lassen, weiter mitzudiskutieren, obwohl die Mehrheitsparteien ja längst entscheiden hatten. Und wir stellten einen Änderungsantrag im November, ein Gesamtkonzept zu entwickeln und haben darauf aufmerksam gemacht, dass doch erst einmal gesichert sein müsse, dass die Fördergelder tatsächlich fließen werden.
Reaktion: Ablehnung des Änderungsantrags durch CDU und SPD…der Blick auf die Fördergelder hat zu sehr gelockt. Und jetzt? Nach monatelang versprochenen U3-Neuplätzen ist die Bombe geplatzt, es gibt tatsächlich keine Fördergelder, der Fördertopf scheint leer, an einen Neubau ist somit unter der derzeitigen Finanzierung nicht zu denken.
Die Standortfrage will ich hier gar nicht weiter erörtern. Es hat sich aus Sicht der FWG gezeigt, dass der Standort ungeeignet ist, die Kosten überdies gegenüber des Parlamentsbeschlusses in Höhe von 1,2 Mio nun bei 1,6 Mio Euro liegen …Planungskosten von über 60.000 € sind bereits angefallen für…einen vermeintlichen Förderantrag, der als letzter Versuch, als Strohhalm zu sehen ist, enttäuschte Eltern, denen zu früh etwas versprochen wurde.
Plan B muss nun entwickelt werden…hoffentlich mit mehr Tiefe und Einsicht. Die erste Bewährungsaufgabe eines neuen Bürgermeisters.
Meine Damen und Herren, glauben Sie uns, dass wir liebend gerne eine Lösung gesehen hätten und dass es auch für uns absolut unbefriedigend ist, feststellen zu müssen, dass wir am Ende in allen Punkten Recht behalten sollten.
Lassen Sie mich nach diesem konkreten Ausflug aber auch noch einmal auf das Thema Offenheit und Ehrlichkeit eingehen:
Norbert Blüm hat es einmal so formuliert: „Ein Politiker muss das machen, was er für richtig hält. Denn Politik ist kein Schönheitswettbewerb und auch kein Beliebtheitstest“.
Dieses Zitat drängt sich auf, wenn der Ortsbeirat richtigerweise Gelder für die dauerhafte Fortführung der Einbahnstraßenregelung beantragt, aber warum dann noch fast wortgleich von 3 Fraktionen? Die Wiederholung ist zwar ein Stilmittel der Verstärkung, aber dennoch drängt sich dem Betrachter die Vermutung auf, dass hier nicht die Sache das Ziel ist, sondern das eigene Schmücken mit Einsatz für eine gute Sache im beginnenden Bürgermeisterwahlkampf. Dieser hat scheinbar unlängst begonnen. Diese Art der Politik ist es aber, die den Umgang miteinander so erschwert, die nicht sachorientiert oder zielführend ist. Sachorientiert wäre ein gemeinsames Zustimmen zu dem Antrag des Ortsbeirats, das die Wichtigkeit des Ortsbeirats damit noch gestärkt hätte. Nun ist er stattdessen öffentlichkeitswirksam geschwächt.
Warum 2 fast wortgleiche Anträge der neuen, offensichtlichen CDU-SPD Freundschaft zum Thema  Grundsteuererhöhung?
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Meine Damen und Herren, die FWG-Fraktion hat sich ganz klare Ziele gesteckt. Offenheit, Transparenz, Sachorientiertheit. Und deshalb werden wir den aus unserer Sicht richtigen Anträgen zustimmen, parteiunabhängig. Ich kann bereits ankündigen, dass wir den Antrag der Grünen hinsichtlich der Grundsteuererhöhung mittragen werden, da hier eine offene und gleichzeitig faire Abtrennung von den Kanalgebühren vorgenommen werden soll. Dies entspricht genau der Intension unseres damaligen Antrags, nur die Kosten der Befahrung der öffentlichen Kanäle umzulegen, die privaten aber dem Hauseigentümer direkt in Rechnung zu stellen. Das ist aus unserer Sicht transparent und deckt sich mit dem nun vorliegenden Haushaltsantrag.
Aus unserer Sicht vollkommen inakzeptabel sind dagegen Anträge, die zum Ziel haben, Dinge anzuschaffen oder zu unterstützen, die zwar sicherlich wünschenswert, aber letztlich nicht zwingend notwendig, also klassische freiwillige Leistungen sind.
Wie kann es denn sein, dass im Konsolidierungsprogramm bereits auf die Erhöhung der Hundesteuer ausgewichen werden muss, die in Summe Mehreinnahmen von 6.000 € erreichen, bei einem Haushaltsvolumen von 19.000.000 €, dann aber gleichzeitig 9.000 € für eine Bibliothekssoftware, 5.000 € für einen Bücherschrank, 2.500 € für die Einführung einer Servicenummer etc. ausgegeben werden sollen?
Das passt doch nicht zusammen.
Meine Damen und Herren, jeder Bürger kennt die prekäre Haushaltssituation und jeder Bürger ist bereit, Einschnitte hinzunehmen, wenn sie zielführend sind. Diese Anträge wären es nicht.
Einnahmen wie Grundsteuer oder die Erhöhung des Beitrags der Sporthallennutzung für Erwachsenenhobbies sind gerechtfertigt, wenn aber gleichzeitig auch tatsächlich alle möglichen Einsparpotentiale genutzt werden.
Und leider bedeutet dies auch Einschnitte in den freiwilligen Leistungen.
Zuschüsse für Vereine und Organisationen wird es durch die FWG nur unter ganz speziellen Voraussetzungen geben, in der Regel aber nicht.
Dies ist hart und unpopulär, aber darstellbar, da konsequent und nicht abgrenzbar, warum dieser, jener aber nicht unterstützt werden soll.
Für die FWG ist deshalb die Gleichbehandlung oberstes Ziel und trifft dabei leider auch die Unterstützung der katholischen Kirche in Büdesheim.
Meine Damen und Herren, „an allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern“, so Erich Kästner.
Angespannte Zeiten, bedeuten ein konsequentes Vorgehen, Einnahmen generieren, Ausgaben minimieren, Soziales abwägen, aber gerecht allen gegenüber bleiben.
Offenheit in der Diskussion, Transparenz in der Darstellung und Sachlichkeit in der Entscheidung. Dafür steht die FWG, das ist unser Angebot an die Bürger, aber auch vor allem unser Angebot an Sie alle in der Gemeindevertretung, die zukünftige Gestaltung Schönecks positiv zu beeinflussen und die finanzielle Haushaltslage wieder in den Griff zu bekommen, gleich welcher Ausrichtung am Ende auch das Bürgermeisteramt besetzt sein sollte.
Ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit.

 

Matthias Geisler, Fraktionsvorsitzender

Voraussichtlich keinerlei Fördergelder für den U3-Neubau in der Waldstraße.

Pressemitteilung der FWG vom 16.2.2012
 
Am Dienstagabend, im Ausschuss für Bauen, Umwelt, Verkehr, Energie und Klimaschutz, ließ Bürgermeister Ludger Stüve die Bombe platzen:
Es werde voraussichtlich keinerlei Fördergelder für den geplanten U3-Neubau an der Waldstraße gegenüber der bestehenden Kindertagesstätte geben. Allein die bereits beantragten Fördergelder anderer Kommunen des Main-Kinzig-Kreises würden gemäß einer Information des gleichen Tages die vorhandenen Fördermittel übersteigen.
Damit war die Katze aus dem Sack: Fest eingeplante Fördergelder in Höhe von € 790.000, die in die Finanzierung eingerechnet waren, sind erst einmal vom Tisch, das Projekt damit nahezu unmöglich geworden.
Eigentlich war die nachfolgende Sitzung des Ausschusses Bauen, Umwelt, Verkehr, Energie und Klimaschutz (BUVEK) damit von Anfang an obsolet geworden, sollte schließlich hierin über den Entwurf des Neubaus beraten waren. Es blieb nun aber das Minimalziel, die Planungen soweit abzuschließen, dass dennoch die Voraussetzungen für einen Förderantrag gegeben waren, schließlich war das Projekt ja bereits am Ende der Entwurfsphase und nur noch einen kleinen Schritt vom Förderantragsziel entfernt.
Weitere Planungen sollten dann aber nicht mehr verfolgt werden.
Bereits im Dezember hatte die FWG wiederholt die Darstellung der gesicherten Finanzierung angemahnt und mit dem Verweis auf die unsicheren Fördergelder im Redebeitrag folgenden Änderungsantrag gestellt:
„Vor der Beratung über einen Neubau für eine U3-Betreuung ist ein schlüssiges Gesamtkon-zept (der U3-Betreuung) durch den Gemeindevorstand zu erarbeiten und vorzulegen.
In diesem Konzept ist der tatsächliche Bedarf, die gesicherte Betreuung, sowie deren Finan-zierung und die Darstellung des weiteren Folgebedarfs an zu erwartenden Betreuungseck-punkten der Gemeinde Schöneck gesichert darzulegen.”
Leider wurde dieser Antrag mehrheitlich durch SPD und CDU abgelehnt.
Und dennoch haben die Freien Wähler an der BUVEK-Sitzung teilgenommen und mitdiskutiert, den Antrag auf Zustimmung zum Neubauentwurf letztlich aber als einzige Fraktion abgelehnt. Denn wenngleich der Entwurf des planenden Architekten gestalterisch eine gute Lösung darstellt und sich das Raumangebot auf dem Grundstück darstellen lässt, ist die Lösung aus Sicht der FWG nicht ideal.
Eine Grenzbebauung von 40 Metern entlang des Sportplatzes sowie die fehlende Möglichkeit auf dem Grundstück Parkplätze nachzuweisen (im Gegenteil: einige Parkplätze müssten sogar zurückgebaut werden) sind nur zwei Punkte, die zeigen, dass das Grundstück für einen derartigen Bau nicht geeignet ist. Auch dies hatte die FWG bereits von Anfang dazu bewogen, gegen den Standort zu stimmen. Aus Sicht der FWG hätte neben der Erich Simdorn Halle ein viel besser geeigneter Platz zur Verfügung gestanden.
Resultat:
Planungskosten im Wert von mehr als 60.000 €, eine geplatzte Finanzierung mangels fest eingeplanter Fördergelder von 790.000 €, enttäuschte Eltern, denen 50 neue U3-Plätze versprochen wurden und ungelöste Probleme, die nun ein neuer Bürgermeister angehen muss. Manchmal ist Recht behalten leider doch nicht befriedigend.

Die Freie Wählergemeinschaft sucht den besten Neu-Bürgermeister für Schöneck.

Auf Nachfrage nach Kandidaten der FWG für das vermutlich frei werdende Amt des Bürgermeisters antwortete Sabine Held, die 1. Vorsitzende: „Aus den eigenen Reihen sind zur Zeit leider keine Kandidaten für diese Position frei.
Im Interesse der Schönecker Bürger fühlen wir uns allerdings verpflichtet, einen kompetenten und unabhängigen Kandidaten aufzustellen. Der beste Bürgermeister kommt allerdings nicht zwangsläufig aus der eigenen Gemeinde. Deshalb suchen wir den neuen Bürgermeister für Schöneck mit einer eigenen, überregionalen Ausschreibung.”
„Der Bürgermeister ist nicht nur Repräsentant sondern auch entscheidender Manager an der Spitze einer Gemeindeverwaltung mit mehr als 100 Mitarbeitern. Hierfür braucht es sowohl Sozialkompetenz wie auch Durchsetzungsvermögen und eine hohe fachliche Qualifikation,” ergänzt Matthias Geisler, Fraktionsvorsitzender der FWG.
Um den bestmöglichen Kandidaten sorgfältig auswählen zu können, möchte die FWG die vom Gesetzgeber vorgegebene Frist von 4 Monaten bis zur Neuwahl des Bürgermeisters voll ausschöpfen. Daher wird sie in der Gemeindevertretersitzung am 2. Februar einen Änderungsantrag stellen um den vorgeschlagenen Wahltermin vom 3. Juni 2012 auf Ende Juni zu verschieben.

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Freie Wählergemeinschaft Schöneck e. V.
Ralph Hadem
Untergasse 4
61137 Schöneck

 

Telefon: 06187-990476

Mobil: 0160 - 99 110 113

 

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